Arbeiten am Drehbuch fast abgeschlossen, Storyboard auf gutem Weg

APotsdam, Januar 2017:

Die Arbeiten am Drehbuch für „Einer von uns“ gehen in die finale Phase.
Jetzt wird vor allem gekürzt und der Inhalt mit den wissenschaftlichen Fakten gegengecheckt.
Zugleich konnten Martha, Hana und Christine auf ihrem Neujahrstreffen schonmal das grobe
Storyboard für die sich nun anschließenden Illustrationen diskutieren.
Dabei zeigte sich, welche Arbeit und Mühe allein schon in den Skizzen steckt.
Und so langsam nimmt unser Buch richtige Form an – wenn auch vorerst in Einzelseiten auf der Wand.
Dennoch ein Meilenstein, auf den wir alle stolz sind.

Lehrerfortbildung „Too much Future“ am 6.10.2016

Am 6. Oktober
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hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Kooperation mit dem Menschenrechtszentrum Cottbus e.V.
und unserem Team von den Zeitreisenden eine Lehrerfortbildung zum Thema
„Too much future – Jugendopposition in Bundesrepublik und DDR“ durchgeführt.
Den interessierten Lehrerinnen und Lehrern aus Brandenburg haben wir dort auch unser Projekt „Einer von uns“ vorgestellt,
das rundum gut ankam. Einige der Lehrenden können sich gut vorstellen, das Buch und die begleitenden
pädagogischen Materialien im Unterricht zu verwenden, um Jugendliche für das Thema
Jugend in der DDR zu sensibilisieren.

Startschuss für die Arbeit am pädagogischen Leitfaden

Cottbus, April 2016.aw1hz2uwmdeuanbnqdaxrde5n0u4ljrfnevgn0uwjsessionida54fe48f8bf1899d7432bee069a54217-n4

Parallel zu den ersten durchgestalteten Szenen, dem Drehbuch und den Texten nimmt auch
der pädagogische Leitfaden erste Konturen an.
Hana Hlásková, Bildungsreferentin im Menschenrechtszentrum Cottbus, hat sich mit Geschichtsstudent
Franz Göbel und Bufdi Konrad Magirius (siehe Foto) zwei motivierte, Comic affine Jungs ins Boot geholt.
Die drei haben zuerst alle bisherigen Materialien und Unterlagen zum Projekt gesichtet und nach
deren Potenzial für die didaktische Aufbereitung geordnet. Mithilfe der nun fertigen ersten zwei Buchkapitel
definierten sie die Ziele und Themen, die der Leitfaden für Lehrende aufbereiten soll.
Das sehr produktive erste Brainstorming soll nun wöchentlich fortgesetzt werden.

Comic-Workshop in Cottbus: Volle Packung Kreativität

Cottbus, März 2016.

Die Anfangssequenz und ersten beiden Szenen sind „im Kasten“. Nun wollten wir von der Zielgruppe wissen, wie Texte und Bilder bei ihr ankommen. Gefragt haben wir zwölf Schüler einer 9. Klasse aus Cottbus, die wir am 1. März zum Comic-Workshop ins Menschenrechtszentrum eingeladen haben.

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Die Mädchen und Jungen sollten sich dabei zuerst mit den schon bestehenden Seiten auseinandersetzen und auf einem Fragebogen ihre Verbesserungsvorschläge notieren bzw. mit uns diskutieren. Danach ging’s an die praktische Arbeit: Von der konkreten Ausgestaltung der Hauptfigur bis hin zum Entwurf einer ganzen Szene durften die Jugendlichen ihrer Fantasie und Kreativität freien Lauf lassen. Nach fünfeinhalb Stunden intensiver Arbeit am Comic rauchten die Köpfe, aber – und da waren sich alle einig: Spaß hat es gemacht! Und wir sind mit vollen Taschen an neuen Ideen wieder zurück nach Berlin gefahren.

Ein herzliches Dankeschön an die Teilnehmer!

Erste Seiten und eine Menge Material…

Berlin, September bis November 2015.

Ein heißer Herbst – und es geht gut voran im Projekt „Einer von uns!Testpage_72
Mittlerweile hat sich das Team mehrfach getroffen, um über die Struktur des Buches und erste konkrete Szenen zu beraten. Herausgekommen sind dabei ein Ablaufplan, welcher uns nunmehr Anleitung gibt für die weitere  Ausgestaltung von Handlung und Figuren sowie vier erste Testseiten zum „Prager Frühling“, auf die wir bislang sehr positive Rückmeldungen bekommen haben. Das gute Feedback spornt uns an!

2014-09-26 15.57.26Christine konnte die  Archivrecherchen nunmehr auch so gut wie abschließen. Tolle Dokumente fand sie unter anderem im Bundesarchiv, dem Archiv der Stiftung Aufarbeitung, den Staats- und Stadtarchiven Dresden und Leipzig sowie im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig, der Zeitungsabteilung der Staatsbibliothek zu Berlin und in der Deutschen Nationalbibliothek. Vor allem die Sichtung von hunderten Fotos aus den 1960er und -70er Jahren zu regionalen Ereignissen in Leipzig und Dresden hat sich gelohnt, aber auch Stadtansichten aus dieser Zeit faszinieren und inspirieren uns sehr. Vielen Dank an dieser Stelle für die großartige Unterstützung der Archivarinnen und Archivare der genannten Einrichtungen!

Wie geht’s weiter? Christine, Martha und Simone sitzen schon wieder an den nächsten Szenen, die bis Ende Februar „im Kasten“ sein sollen. Dann kommt die Probe auf’s Exempel: Hält die von uns erzählte Geschichte auch den kritischen Lesern stand? Ein Workshop mit Jugendlichen im Menschenrechtszentrum Cottbus soll uns den Beweis dafür bringen (oder auch nicht). Zudem planen wir fest damit, unser Projekt zusammen mit einigen ersten Seiten auf der Geschichtsmesse der Stiftung Aufarbeitung Ende Januar 2016 in Suhl vorzustellen. Also, wir sehen uns im Ringberghotel!

Rundgang durchs ehemalige Zuchthaus

Berlin/Cottbus, im Sommer 2015.
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In den vergangenen Wochen haben sich die Teammitglieder zu mehreren
Brainstormings zusammengefunden. So fand Ende Juli ein eintägiger Workshop in der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus (Menschenrechtszentrum Cottbus, Bautzener Str. 140, 03050 Cottbus) statt. Zeitzeuge Siegmar Faust führte uns durch das Gelände des ehemaligen Gefängnisses, wo vorrangig politische Häftlinge zwischen 1945 und 1989 einsitzen mussten. Sehr beeindruckend waren dabei die Mehrbettzellen und die als „Tigerkäfige“ bezeichneten Arrestzellen im Keller des Gebäudes.

Im Anschluss beriet die Projektgruppe über die inhaltliche
2015-07-18 11.37.08Schwerpunktsetzung der Graphic Novel und den zu erarbeitenden Leitfaden. Schön, dass wir auch ein neues Mitglied an Bord begrüßen dürfen: Franz Göbel, Student der Geschichte, unterstützt Hana Hlásková bei der Erstellung der pädagogischen Materialien rund um das Buch.

Derzeit arbeiten Simone Veenstra und Christine Schoenmakers an einem Ablaufplan für die Graphic Novel. Daran werden sich ab September die weiteren Recherchen und zu führenden Zeitzeugeninterviews orientieren.

Offizieller Projektstart

Berlin, April/Mai 2015.2015-05-10 12.06.26

Am 1. April ist unser Graphic Novel-Projekt nun offiziell gestartet. Mit einer großzügigen finanziellen Unterstützung durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur ist die wissenschaftliche Recherche, Drehbuchentwicklung und Illustration bis zum druckfertigen Manuskript gesichert. Gesamtlaufzeit des Projekts sind 18 Monate, danach soll das Buch in Druck gehen. Als voraussichtlichen Erscheinungstermin peilen wir 2017 an.

Sonderpreis für den Themenschwerpunkt Krieg und Geschichte

2aDas Projekt „Geschichtsdetektive“, an dem Doro Martin (Text und Geschichte) vom Verlag Das Wilde Duzend (www.das-wilde-dutzend.de) und Martha Friedrich (Illustration) von der Die Zeitreisenden GbR mit Schülern der Sachsenwald Schule in Berlin-Steglitz gearbeitet haben, hat einen Sonderpreis für den Themenschwerpunkt Krieg und Geschichte der Berliner Schülerzeitungen bekommen.

Wir freuen uns sehr über das positive Feedback von Schülern und Lehrern der Sachsenwald Schule!