Kommunismus – Sozialismus

 

Karl Marx und Friedrich Engels legten mit dem „Kommunistischen Manifest“ 1947/48 die Grundlagen der kommunistischen Ideologie. Sie forderten die Freiheit und Gleichheit aller Menschen auf der Basis von Gemeineigentum – niemand sollte wegen seiner sozialen Herkunft oder wegen seines Geschlechts anderen gegenüber benachteiligt werden. Der Sozialismus galt dabei als Vorstufe zum Kommunismus, der Utopie einer herrschaftsfreien und klassenlosen Gesellschaft.

Der Versuch, diese Utopie umzusetzen, ging zunächst von Russland aus. Während der Oktoberrevolution 1917 entmachteten kommunistische Revolutionäre die herrschende Obrigkeit und gründeten 1922 die Sowjetunion unter Führung einer kommunistischen Partei. Diese setzte ihre Macht mit Zwang durch: Abweichler von den dogmatischen Ansichten der Parteiführung wurden unter Stalin als Staatsfeinde verfolgt, in Arbeitslager verschleppt oder hingerichtet. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 etablierten sich kommunistische Diktaturen nach sowjetischem Vorbild in vielen osteuropäischen Staaten und der DDR.

 

Quellen und weiterführende Links

 

„Die soziale Struktur der sozialistischen Gesellschaft in der DDR“
(Einführung in den dialektischen und historischen Materialismus. Lehrbuch für Staatsbürgerkunde 11 und 12, Berlin 1974, S. 404-407.)

 

„Zehn Gebote für den neuen sozialistischen Menschen“
(Robert-Havemann-Gesellschaft / Bildungsserver Berlin-Brandenburg)

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